Pro Choice Solikohle

Liebe Aktivist*innen,

Da es im Rahmen der Proteste gegen den “Marsch für die Familie” im Juni 2017 zu Repression kam, haben wir uns darum bemüht, Geld aufzustellen um Betroffene finanzell zu entlasten. Solltest du finanzielle Unterstützung benötigen, melde dich bitte bis 31.10.2017 bei uns (plattform-feminismus@riseup.net)! Wir werden versuchen, den verfügbaren Betrag auf alle Betroffenen aufzuteilen, daher kann es sein, dass wir deine Strafe nicht in der gesamten Höhe abdecken können und es etwas dauert, bis wir das Geld auszahlen können.
Falls du rechtliche Beratung benötigst, wende dich am besten ans Rechtsinfokollektiv.

Stay Rebel!

“Marsch für die Familie” die Hölle heiß machen – Updates

Samstag 17. Juni 2017, 1010 Wien

+++ Der Treffpunkt der Klerikalfaschist_innen ist um 15:00 am Albertinaplatz. Kreativer Protest erwünscht – lasst uns ihrem “Marsch für die Familie” die Hölle heiß machen! +++

 

> 14:00 Regenbogenparade Startpunkt Rathausplatz

 


Infoabend gegen den “Marsch für die Familie” 2017

Am 17. Juni soll – während die Regenbogenparade über den Ring zieht – wieder der sogenannte “Marsch für die Familie” stattfinden. Die “Plattform Familie” fungiert nicht nur als Sammelbecken “alt bekannter” christlich-fundamentalistischer Gruppierungen, sondern reicht darüber hinaus. Den “Marsch für die Familie” als Ansammlung von harmlosen “Durchgeknallten” abzutun ist fatal, denn sie stellen einen Teil eines breiten antifeministischen Backlashes dar.

Mit Forderungen, wie beispielsweise “unantastbares Lebensrecht ab der Empfängnis”, “gegen den Gender-Wahn” oder “Ehe nur zwischen Mann und Frau”, versuchen Fundamentalist_innen zusammen mit Klerikal-Faschist_innen ein traditionalistisches, heterosexistisches, frauen*feindliches und völkisch-nationalistisches Familien-/Gesellschaftsmodell zu propagieren. Die “Plattform Familie” verfolgt mit dem “Marsch für die Familie” das Ziel (queer-)feministische Forderungen und Errungenschaften zu delegitimieren um einen nationalistischen, patriarchalen Machterhalt zu sichern.

WIN – Wer? Wie? Was?

In den letzte Jahren immer mit dabei die faschistische “Wiedenska Inicjatywa Narodowa”(WIN, Wiener Nationale Initiative). Während andere Teilnehmer_innen und Organisator_innen des Marsch inzwischen gut bekannt sind, tauchen bei der WIN immer wieder Fragzeichen auf. Wer ist diese Gruppierung, wie sehen ihre Vernetzungen aus und wie sind sie im allgemeinen polnischen Kontext zu verorten? Vortrag und Diskussion mit @kapturak

Infoabend mit einem kurzen allgemeinen Überblick über den “Marsch für die Familie” und Schwerpunkt “Wiedenska Inicjatywa Narodowa”. Außerdem wird es noch kurze Infos zu den (queer-)feministischen Protesten gegen den Fundiauflauf geben. Anschließend gemütlicher Ausklang beim Soli-Cocktails schlürfen.

Wann? Dienstag, 13.06.2017 19:00

Wo? w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

organisiert von Rosa Antifa Wien

“Marsch für die Familie” die Hölle heiß machen

Samstag 17. Juni 2017, 1010 Wien

“MARSCH FÜR DIE FAMILIE” DIE HÖLLE HEISS MACHEN!

+++ Der Treffpunkt der Klerikalfaschist_innen ist um 15:00 am Albertinaplatz. Kreativer Protest erwünscht – lasst uns ihrem “Marsch für die Familie” die Hölle heiß machen! +++

Am 17. Juni 2017 findet wie jedes Jahr der Marsch für die Familie statt. Bewusst wählen die Veranstalter_innen den Tag der Regenbogenparade, um gegen queerfeministische Forderungen und Errungenschaften, wie LGBTIQ*-Rechte, zu protestieren.

Dabei fordern sie beispielsweise die Kriminalisierung von Abtreibung und die Diskriminierung von nicht-heteronormativen Lebensgemeinschaften und Familienbildern (Adoption). Unter dem Banner ‘für die Familie’ organisieren sich christliche Fundamentalist_innen, Rechtsextreme und Rechtskonservative. Sie berufen sich auf vermeintliche Tradition und Glauben, um ihr sexistisches und völkisch-nationales Weltbild auf die Straße zu tragen. So versuchen sie, nationalistische und patriarchale Machtstrukturen zu sichern.

Die ‘Plattform Familie’ setzt sich zusammen aus radikalen Abtreibungsgegner_innen, wie ProVita und anderen bekannten antifeministischen und nationalistischen Gruppierungen und Einzelpersonen, wie Okzident, Pegida Österreich, Wiener Akademikerbund, Liga f. Sozialhygiene, Ursula Stenzel, Markus Franz uvm. (Hintergründe siehe: fida-blog.info)

Den Marsch für die Familie als Ansammlung von ‘harmlosen Durchgeknallten’ abzutun, ist fatal, denn sie stellen einen Teil eines breiten anti-feministischen Backlashes dar. Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer bezeichnet im ‘Handbuch freiheitlicher Politik’ die Gebärmutter als ‘den Ort mit der höchsten Sterblichkeitsrate in Österreich’. Wenn jemand, der solche Aussagen tätigt, es schafft, 50% der Bevölkerung anzusprechen, zeigt es, wie tief sexistische, antisemitische und rassistische Ideologien in unserer Gesellschaft verankert sind.

Es kotzt uns an, dass bisher Erkämpftes permanent verteidigt werden muss, anstelle, dass gesellschaftliche emanzipatorische Kämpfe vorangetrieben werden können.

Wir fordern eine Gesellschaft, in der jede_r frei über ihren_seinen Körper bestimmen und selbstbestimmt leben kann.

MY BODY – MY CHOICE!
SMASH THE CIS-TEM!
ZERSTÖRT DAS PATRIARCHAT – IMMER UND ÜBERALL!
FIGHT HETERONORMATIVITY!

“Marsch für die Familie 2016” zum Teufel jagen

Übersichtskarte

> 13:00: Angemeldete Kundgebung “Queer stellen”, ab Stephansplatz über Kärntnerstraße

> 15:00: “Marsch für die Familie”, Albertinaplatz, mögliche Zielpunkte der Fundis – Stephansdom, Peterskirche, Kapuzinerkirche, Karlskirche

> weitere Infos siehe Übersichtskarte!

 

 

Samstag 18. Juni 15:00 – 19:00, 1010 Wien

MARSCH FÜR DIE FAMILIE ZUM TEUFEL JAGEN!

+++ Der Treffpunkt der Klerikalfaschist_innen ist um 15.00 am Albertinaplatz. Kreativer Protest erwünscht – lasst uns ihren “Marsch für die Familie” zum Teufel jagen! +++

Am 18. Juni veranstaltet die „Plattform Familie“, wie auch die letzten Jahre gegen die Regenbogenparade den „Marsch für die Familie“ in der Wiener Innenstadt. Mit Forderungen, wie beispielsweise „unantastbares Lebensrecht ab der Empfängnis“, „gegen den Gender-Wahn“ oder „Ehe nur zwischen Mann und Frau“, versuchen Fundamentalist_innen zusammen mit klerikalen Faschist_innen ein traditionalistisches, heterosexistisches, frauen*feindliches und völkisch-nationalistisches Familien- sowie Gesellschaftsmodell zu propagieren. Die „Plattform Familie“ verfolgt mit dieser Veranstaltung das Ziel (queer-)feministische Forderungen sowie Errungenschaften, wie das Recht auf Abtreibung, rechtliche Gleichstellung von L*G*B*T*I*Q*-Personen, sowie das Aufbrechen binärer Geschlechtersysteme und Begehrensstrukturen zu delegitimieren, um einen nationalistischen, patriarchalen Machterhalt zu sichern.

Die „Plattform Familie“ fungiert nicht nur als Sammelbecken „alt bekannter“ christlich-fundamentaler Gruppierungen, wie dem Verein „PRO VITA“ und anderen rabiaten Abtreibungsgegner_innen, sondern reicht darüber hinaus. Geeint durch LGBTIQ*- und Frauen*feindliche Ansichten marschieren unter anderem Ex-Pegida Sprecher Nagel, Marcus Franz (inzwischen EX-ÖVP Abgeordneter) und Ursula Stenzel (FPÖ) mit der faschistischen “Wiedenska Inicjatywa Narodowa”(WIN, Wiener Nationale Initiative) und vielen mehr auf. Den “Marsch für die Familie” als Ansammlung von harmlosen “Durchgeknallten” abzutun ist fatal, denn sie stellen einen Teil eines breiten Anti-Feministischen Backlashes dar.

Nicht zuletzt die Bundespräsident_innenschaftswahl hat gezeigt, wie viel Zuspruch homo-, trans*feindliche, sexistische, antisemitische und rassistische Ideologien in der (wahlberechtigten) Gesellschaft finden. Bisher erkämpftes muss permanent verteidigt werden und Unterdrückung und Diskriminierung verschwinden nicht von alleine!

Deshalb …
Zerstört das Patriarchat immer und überall!
Fight Heteronormativity! Smash the Cis-Tem!
My Body – My Choice!