Marsch für’n Arsch 2020

[de]

Samstag, 13. Juni 2020, 1010 Wien

“MARSCH FÜR DIE FAMILIE” DIE HÖLLE HEISS MACHEN!
++ Der Treffpunkt der Klerikalfaschist_innen ist um 14:00 am Stephansplatz ++

 

Obwohl die für den 13. Juni 2020 geplante Wiener Regenbogenparade abgesagt wurde, veranstalten die klerikalfaschistischen Fundis von der “Plattform Familie” ihren erbärmlichen “Marsch für die Familie”. Bewusst wählen sie dafür jedes Jahr wieder den Tag der Regenbogenparade, um gegen die Existenz von LGBTIQ+(Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Inter, Queer and more)-Personen und queer-feministische Forderungen zu protestieren.

 
Mit Slogans wie beispielsweise “Ehe nur zwischen Mann und Frau”, “Kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare” oder “Unantastbares Lebensrecht ab der Empfängnis” propagieren die Fundis einerseits ein traditionelles, heteronormatives und patriarchales Familienmodell. Andererseits werden die rechtliche Gleichstellung, Sichtbarkeit und Lebensweise(n) von LGBTIQ+-Menschen in den Dreck gezogen. Des Weiteren stellen die Fundis wichtige (queer-)feministische Errungenschaften wie die Fristenlösung (Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbrüchen bis zum 3. Schwangerschaftsmonat) in Frage. Und das obwohl Feminist*innen bereits seit Jahrzehnten dafür kämpfen, Abtreibungen aus dem Strafrecht zu streichen und sich Lesben, Schwule, Trans- und Inter-Personen und Queers auch in Wien noch tagtäglich Diskriminierungen und Gewalt ausgesetzt sehen. 
 
Beim “Marsch für die Familie” marschieren Rechtsextreme und erzkatholische Abtreibungsgegner*innen Hand in Hand auf: Federführend für die Veranstaltung sind Georg Immanuel Nagel, der vor allem durch seinen kläglich gescheiterten Versuch PEGIDA Österreich aufzubauen bekannt wurde und sich bis heute mit seinem Verein “Okzident” nicht zu schade ist, jeglichen Anlass für seine Veranstaltungen, die nur so von rechtsextremen und rassistischen Publikum strotzt, zu nutzen sowie Alfons Adam, der als zentrale Figur in der Anti-Abtreibungsszene und mit seinem Verein “Pro Vita” als offizieller Veranstaler gilt. Ansonsten sind auf ihrer Veranstaltung jedes Jahr noch anderen bekannte antifeministische, homophobe und rechtsextreme Gruppierungen und Einzelpersonen wie der “Wiener Akademikerbund”, “HLI Österreich”,  “Liga für Sozialhygiene”, Ursula Stenzel, Markus Franz uvm. anwesend (weitere Infos auf fida-blog.info).
 

Es kotzt uns an, dass bisher Erkämpftes permanent weltweit verteidigt werden muss, statt dass gesellschaftliche emanzipatorische Kämpfe vorangetrieben werden können. Wir fordern eine Gesellschaft, in der jede*r frei über ihren*seinen Körper bestimmen und selbstbestimmt leben kann.

Es werden am Samstag, 13.6. mehrere Kundgebungen in der Inneren Stadt von unterschiedlichhen Gruppen gemeinsam bespielt. Von Infotischen bis zu Workshops wird euch unterschiedliches Programm erwarten. Stay tuned! #MarschFürnArsch #NoFundis

MY BODY – MY CHOICE!
SMASH THE CIS-TEM!
ZERSTÖRT DAS PATRIARCHAT – IMMER UND ÜBERALL!
FIGHT HETERONORMATIVITY!

[en]

Saturday, 13 June 2020, 1010 Vienna

SEND “MARSCH FÜR DIE FAMILIE” TO HELL!
++ The meeting point of the clerical fascists is at 14:00 at the Stephansplatz ++

Although the Vienna Rainbow Parade planned for June 13, 2020 has been cancelled, the clerical fascist fundis of the “Plattform Famile” organize their pathetic “Marsch für die Familie”. They consciously choose the day of the rainbow parade every year to protest against the existence of LGBTIQ+ (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Inter, Queer and more) people and queer-feminist demands.

With slogans such as “marriage only between man and woman”, “no adoption right for same-sex couples” or “inviolable right to life from conception” the Fundis propagate on the one hand a traditional, heteronormative and patriarchal family model. On the other hand, the legal equality, visibility and way(s) of life of LGBTIQ+ people are dragged in the mud. Furthermore, the fundis question important (queer) feminist achievements such as the deadline solution (exemption from punishment for abortions up to the third month of pregnancy). And this despite the fact that feminists have been fighting for decades to have abortions removed from the criminal law and that lesbians, gays, trans- and inter-persons and queers still face discrimination and violence on a daily basis, even in Vienna. 

In the “Marsch für die Familie” right-wing extremists and arch-catholic opponents of abortion march hand in hand: Leaders of the event are Georg Immanuel Nagel, who became famous especially for his miserably failed attempt to build up PEGIDA Austria and who is still not too bad with his association “Occident” to use any occasion for his events, which are full of right-wing extremists and racist audiences, as well as Alfons Adam, who is considered a central figure in the anti-abortion scene and with his association “Pro Vita” is the official organizer. Apart from that, other well-known anti-feminist, homophobic and right-wing extremist groups and individuals such as the “Wiener Akademikerbund”, “HLI Österreich”, “Liga für Sozialhygiene”, Ursula Stenzel, Markus Franz and many more are present at their event every year (for more information see fida-blog.info).

It is disgusting that what has been fought for so far has to be defended permanently worldwide, instead of social emancipatory struggles can be pushed forward. We demand a society in which everyone is free to decide about their own body and live self-determined.

On Saturday, 13th of June several rallies organized by different groups will take place in the Inner City. A variety of programs from information desks to workshops will await you. Stay tuned! #MarschFürnArsch #NoFundis

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Am 15. Juni 2019 veranstalten christliche Fundamentalist*innen wie jedes Jahr den “Marsch für die Familie” in der Wiener Innenstadt. Bewusst wählt die “Plattform Familie”, wie sich die VeranstalterInnen nennen, den Tag der Regenbogenparade, um gegen LGBTIQ+(Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Inter, Queer and more)-Rechte und queer-feministische Forderungen zu protestieren.

Mit Slogans wie beispielsweise “Ehe nur zwischen Mann und Frau”, “Kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare” oder “Unantastbares Lebensrecht ab der Empfängnis” propagieren die Fundis einerseits ein traditionelles, reaktionäres und patriarchales Familienmodell. Andererseits werden die rechtliche Gleichstellung, Sichtbarkeit und Lebensweise(n) von LGBTIQ+-Menschen in den Dreck gezogen. Des Weiteren stellen die Fundis wichtige (queer-)feministische Errungenschaften wie die Fristenlösung (Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbrüchen bis zum 3. Schwangerschaftsmonat) in Frage.

Die “Plattform Familie” setzt sich zusammen aus radikalen AbtreibungsgegnerInnen wie “ProVita” und anderen bekannten antifeministischen, homophoben und rechtsextremen Gruppierungen und Einzelpersonen wie dem “Verein Okzident”, “PEGIDA Österreich”, dem “Wiener Akademikerbund”, HLI Österreich, der “Liga für Sozialhygiene”, Ursula Stenzel, Markus Franz uvm. (weitere Infos auf fida-blog.info).

Dass solche Forderungen (noch immer bzw. wieder einmal) breiten gesellschaftlichen Zuspruch erhalten, zeigt das Programm der in den vergangenen Monaten regierenden schwarz-blauen Koalition, mit dem ebenfalls krampfhaft versucht wird, an einem binären, stereotypen und heteronormativen Geschlechterbild festzuhalten, wenn von der “Verschiedenheit von Mann und Frau” die Rede ist. Nebenher fordert die Petition #Fairändern die Einführung von verpflichtenden Bedenkzeiten vor einem Schwangerschaftsabbruch, eine „Hinweispflicht“ für Ärzt*innen auf „Unterstützungs- und Beratungsangebote für schwangere Frauen“ und eine „Informationskampagne über Adoption/Pflege als Alternative“ (weitere Infos auf fida-blog.info). Rechtskonservative Regierungen weltweit wenden außerdem harte Repressionsgesetze gegen Pro-Choice-Aktivist*innen, welche für den legalen und kostenfreien Zugang zu Abtreibungen kämpfen, an.

Es kotzt uns an, dass bisher Erkämpftes permanent weltweit verteidigt werden muss, statt dass gesellschaftliche emanzipatorische Kämpfe vorangetrieben werden können. Wir fordern eine Gesellschaft, in der jede*r frei über ihren*seinen Körper bestimmen und selbstbestimmt leben kann.

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As in the previous years, various Christian fundamentalist groups are mobilizing for the “March for the Family” on 15th of June 2019 (“Marsch für die Familie”) in the Viennese city centre. Fully aware of the significance of this day for LGBTQ+ (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Inter, Queer and more) people and groups, the organizers choose the day of the Pride parade to protest against the rights of LGBTIQ+ and against queer-feminist demands.

They propagate a traditional, patriarchal and reactionary concept of family with slogans like: “Marriage only between man and woman”, “Against adoption rights for homosexual couples” or “The sacrosanct right to life from the conception on”.
There are fierce reactions against any form of equalization and visibility, dominated by sexism, racism and LGBTIQ+ (lesbian, gay, bisexual, transsexual, inter, queer) hostility. Additionally, these fundamentalists mean to fight the current possibility of carrying out abortions before the third month of pregnancy without having to fear legal consequences.

The “Plattform Familie” consists of pro-life organizations such as “ProVita” and other well-known anti-feminist, homophobic and far-right groups and individuals such as, “Verein Occident”, “Pegida Österreich”, “Wiener Akademikerbund”, Ursula Stenzl, Marcus Franz, and many more (for further information check fida-blog.info).

That such fundamentalists’ demands are again gaining a broader social acceptance, can be seen in the agenda of Austria’s middle-right (ÖVP-FPÖ) governmental coalition of the last few months, which vehemently tried to reinforce a gender-binary, heteronormative gender view, and furthermore speaks of the “difference between man and woman”. In addition, the petition #fairändern aims for the introduction of obligatory consideration time before an abortion, an impose an “information duty” on doctors to inform about “support and counceling possibilities for pregnant women” and an “information campaign on adoption/foster family as alternatives” (more information on fida-blog.info). Right wing conservative governments all over the world rely on repressive laws towards pro-choice-activists fighting for legalized and free access to abortions.

We are pissed, that achievements in women’s* rights, that were hard fought for, now once again have to be defended, instead of fighting for further progress. We demand a society, in which everybody is free to make choices about their own bodies and can lead a life of self-determination!

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“Marsch für die Familie” die Hölle heiß machen

Samstag 16. Juni 2018, 1010 Wien

“MARSCH FÜR DIE FAMILIE” DIE HÖLLE HEISS MACHEN!

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Eine angemeldete Kundgebung von Nicht mit mir gegen den “Marsch für die Familie” findet am 16. Juni ab 13:00 am Stephansplatz vor dem Stephansdom statt.

Weitere Infos zu Aktionen folgen!
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Am 16. Juni 2018 veranstalten christliche FundamentalistInnen wie jedes Jahr den “Marsch für die Familie” in der Wiener Innenstadt. Bewusst wählt die “Plattform Familie”, wie sich die VeranstalterInnen nennen, den Tag der Regenbogenparade, um gegen LGBTIQ+(Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Inter, Queer and more)-Rechte und queer-feministische Forderungen zu protestieren.

Mit Slogans wie beispielsweise “Ehe nur zwischen Mann und Frau”, “Kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare” oder “Unantastbares Lebensrecht ab der Empfängnis” propagieren die Fundis einerseits ein traditionelles, reaktionäres und patriarchales Familienmodell. Andererseits werden die rechtliche Gleichstellung, Sichtbarkeit und Lebensweise(n) von LGBTIQ+-Menschen in den Dreck gezogen. Des Weiteren stellen die Fundis wichtige (queer-)feministische Errungenschaften wie die Fristenlösung (Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbrüchen bis zum 3. Schwangerschaftsmonat) in Frage.

Die “Plattform Familie” setzt sich zusammen aus radikalen AbtreibungsgegnerInnen wie “ProVita” und anderen bekannten antifeministischen, homophoben und rechtsextremen Gruppierungen und Einzelpersonen wie dem “Verein Okzident”, “PEGIDA Österreich”, dem “Wiener Akademikerbund”, der “Liga für Sozialhygiene”, Ursula Stenzel, Markus Franz uvm. (Hintergründe siehe: fida-blog.info)

Dass solche Forderungen (noch immer bzw. wieder einmal) breiten gesellschaftlichen Zuspruch erhalten, zeigt das Regierungsprogramm der derzeitigen schwarz-blauen Koalition, mit dem ebenfalls krampfhaft versucht wird, an einem binären, stereotypen und heteronormativen Geschlechterbild festzuhalten, wenn von der “Verschiedenheit von Mann und Frau” die Rede ist. Auch plant die derzeitige Regierung mit der Einführung einer verpflichtenden “Beratung” eine Verschärfung im Hinblick auf Abtreibungen. Rechtskonservative Regierungen weltweit wenden außerdem harte Repressionsgesetze gegen Pro-Choice-Aktivist*innen, welche für den legalen und kostenfreien Zugang zu Abtreibungen kämpfen, an.

Es kotzt uns an, dass bisher Erkämpftes permanent weltweit verteidigt werden muss, statt dass gesellschaftliche emanzipatorische Kämpfe vorangetrieben werden können. Wir fordern eine Gesellschaft, in der jede*r frei über ihren*seinen Körper bestimmen und selbstbestimmt leben kann.

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Give the “March for the Family” hell

As in the previous years, various Christian fundamentalist groups are mobilizing for the “March for the Family” (“Marsch für die Familie”) in the Viennese city centre.

Fully aware of the significance of this day for LGBTQ+ (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Inter, Queer and more) people and groups, the organizers choose the day of the Pride parade to protest against the rights of LGBTIQ+ and against queer-feminist demands.

They propagate a traditional, patriarchal and reactionary concept of family with slogans like: “Marriage only between man and woman”, “Against adoption rights for homosexual couples” or “The sacrosanct right to life from the conception on”.

There are fierce reactions against any form of equalization and visibility, dominated by sexism, racism and LGBTIQ+ (lesbian, gay, bisexual, transsexual, inter, queer) hostility.

Additionally, these fundamentalists mean to fight the current possibility of carrying out abortions before the third month of pregnancy without having to fear legal consequences.

The “Plattform Familie” consists of pro-life organizations such as “ProVita” and other well-known anti-feminist, homophobic and far-right groups and individuals such as, “Verein Occident”, “Pegida Österreich”, “Wiener Akademikerbund”, Ursula Stenzl, Marcus Franz, and many more (for further information check fida-blog.info). That such fundamentalists’ demands are again gaining a broader social acceptance, can be seen in the agenda of Austria’s current middle-right (ÖVP-FPÖ) governmental coalition, which vehemently tries to reinforce a gender-binary, heteronormative gender view, and furthermore speaks of the “difference between man and woman”. The current government as well plans to introduce an obligatory “counselling session” preceding any abortion and therefore restricting the access to such abortions. Internationally, pro-choice activists fighting for legal and cost-free access to abortion are facing more and more repression from their local governments. We are pissed, that achievements in women’s* rights, that were hard fought for, now once again have to be defended, instead of fighting for further progress. We demand a society, in which everybody is free to make choices about their own bodies and can lead a life of self-determination!

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25.11.2017 KUNDGEBUNG: PRO CHOICE IS OIS!

25. November 14:00 Uhr Stock-im-Eisen-Platz Wien (1010)
KUNDGEBUNG: PRO CHOICE IS OIS!
GEGEN DEN “MARSCH FÜRS LEBEN” UND CHRISTLICHEN FUNDAMETALISMUS IMMER UND ÜBERALL
Am 25. November 2017 plant die christlich-fundamentalistische „Jugend für das Leben“ den “Marsch fürs Leben” durch die Wiener Innenstadt. Mit diesem jährlich stattfindenen Marsch demonstrieren sie gegen das Recht auf Abtreibung und zwar dieses Jahr genau an dem “Tag gegen Gewalt an Frauen*”.
Bei dem Tag handelt es sich um einen jährlich abgehaltenen Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen* und Mädchen*. Ein Kampf, der für viele alltäglich ist. Die Selbstbestimmung über den eigenen Körper pro choice als wirkungsmächtiges Konzept ist ein wichtiger Bestandteil dieses Kampfes. Der Kampf um reproduktive Rechte betrifft nicht nur Frauen*, sondern auch trans*, inter* und non-binary Menschen.Die “Jugend für das Leben” verfolgt das Ziel, den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen rechtlich zu erschweren, zu delegitimieren und in weiterer Folge zu verunmöglichen. Diese Forderungen sind paternalistisch und frauen*feindlich.Dass die Debatte um Schwangerschaftsabbruch aktueller denn je ist, zeigen Aussagen von Repräsentanten der anstehenden schwarz-blauen Regierung. H. C. Strache sprach sich 2006 für die Verkürzung der Fristenlösung aus; Norbert Hofer bezeichnet den Uterus als den Ort mit der höchsten Sterblichkeitsrate in Österreich.

In Zeiten eines neuerlichen Rechtsrucks ist es besonders wichtig antifeministischen und antiemanzipatorischen Gruppen entgegenzutreten. Deshalb protestieren wir am 25.11 ab 14h am Stock-im-Eisen-Platz (1010) gegen den diesjährigen “Marsch fürs Leben”!

Nieder mit dem Patriarchat! Pro Choice is ois!
https://www.facebook.com/events/158796041392810/

 

Reaktionäre antifeministische Podiumsdiskussion an der TU Wien!

Am Freitag, den 10.11.2017 soll ab 18 Uhr im Kuppelsaal der TU Wien eine Podiumsdiskussion mit dem Titel “GENDER–DEBATTEN: Worum geht es?” stattfinden. Diese wird organisiert von der Katholischen Hochschulgemeinde.
Teilnehmer*innen dieser Podiusmsdiskussion sind u.a. die christlich-konservative Publizistin Gabriele Kuby sowie der Facharzt für Psychatrie und Neurologie Dr. Raphael Bonelli. Die Moderation übernimmt die ÖVP-Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete Gudrun Kugler.

Letztere ist auch Initatorin von der katholischen Heiratsplattform “kathtreff.org” und betätigt sich stark in der sogenannten “Lebensrechtsbewegung”.
Bei diesen finden sich vehemente Abtreibungsgegner*innen, welche sich auch gegen Sterbehilfe stellen. Auch werden heteronormative Rollenbilder in der Rückbesinnung auf “christliche Tugenden und Werte” verbreitet.
In einer Rede im Wiener Gemeinderat vom 26. Juni 2017 betont Gudrun Kugler ihre reaktionäre Position, indem sie “jede Abtreibung als eine zuviel” beschreibt. Auch will Kugler, dass Wiener Standesbeamte die Begründung eingetragener, gleichgeschlechtlicher Partnerschaften “mit Verweis auf ihren christlichen Glaube ablehnen dürfen.” In der Zeitschrift “Couleur”, die vom christlich-konservativen Mittelschüler-Kartell-Verband herausgegeben wird, meint Gudrun Kugler, dass die gleichgeschlechtliche Ehe zu einer “Ehe unter Geschwistern” führt.

Gabriele Kuby, welche bei der Podiumsdiskussion als “Contra Gender”-Diskutantin angeführt wird, entpuppt sich als völkisch-nationalistisch.
Auf ihrer Website positioniert sie sich gegen Abtreibungen und benutzt völkisch-nationalistische Rhetorik. Sie betont, dass Abtreibung, Verhütung und Homosexualität zwangsläufig zum “Absterben des deutschen Volkes” führen würden. Auch für die rechte Zeitschrift “Junge Freiheit” hat die Publizistin schon geschrieben.

Mitdiskuntant soll außerdem der Facharzt für Psychatrie und Neurologie Dr. Raphael Bonelli sein, der in seinen bisherigen Veröffentlichungen heteronormative sowie sexistische Geschlechterstereotype reproduziert. So macht er in seinem Text “Männlicher Narzissmus” deutlich, dass eine “gesunde Männlichkeit” erstrebenswert sei.
Hier wird also auch seine maskulinistische Sichtweise deutlich, die er durch naturwissenschaftliche und medizinische Modelle versucht zu legitimieren.

Wir stellen in Frage, warum Frau Dr. Meike Lauggas, die “pro gender” argumentieren wird, sich an diesem Podium beteiligen möchte.

Die Katholische Hochschulgemeinde stellt hier also unter dem Titel “Gender-Debatten” ein Podium zusammen, in dem reaktionäre, erzkonservative und nationalistische Positionen den Vorrang haben. Es vertreten 3/4 der Podiumsteilnehmer*innen vertreten homofeindliche, (cis-)sexistische, völkische und frauenfeindliche Positionen.

Es macht uns wütend, welchen Gesinnungen die Technische Universität Wien hier eine Bühne bietet.
Dem sollte etwas entgegen gesetzt werden, denn so einer Veranstaltung darf kein Raum geboten werden!

[SALZBURG] FR, 27. 10. 2017: „MARSCH FÜRS LEBEN“ ZUR HÖLLE MACHEN!

Den fundamentalistischen ChristInnen um HLI und Jugend für das Leben reicht es nicht, jeden Sommer ihren sogenannten “1.000 Kreuze Marsch” in Salzburg abzuhalten. Letzten Dezember haben sie auch noch ihre alljährliche „Lichterkette“ zu einem „Marsch fürs Leben“ umgewandelt – und dieses Jahr können sie es gar nicht mehr erwarten und haben den Termin auf Freitag, 27. Oktober vorverlegt.

Sie haben vor, durch die Salzburger Altstadt zum Landeskrankenhaus zu schleichen und dabei wieder gegen die Selbstbestimmung von Frauen* und Menschen, die schwanger werden können, zu beten. Die Fristenlösung in Österreich und ähnliche gesetzliche Regelungen überall sonst, die Schwangerschaftsabbrüche zumindest teilweise straffrei stellen, sind kontinuierlichen Angriffen ausgesetzt. Diesen gilt es sich nach wie vor entgegenzustellen.

Kommt zur Kundgebung am Freitag, 27. Oktober ab 16 Uhr vorm Landeskrankenhaus oder macht den Fundis sonstwie die Hölle heiß!
Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch!
Für freien und kostenlosen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen!
Nieder mit dem Patriarchat! Pro Choice is ois!

weitere Infos unter: https://infoladensalzburg.wordpress.com/2017/10/16/fr-27-10-2017-marsch-fuers-leben-zur-hoelle-machen/

Pro Choice Solikohle

Liebe Aktivist*innen,

Da es im Rahmen der Proteste gegen den “Marsch für die Familie” im Juni 2017 zu Repression kam, haben wir uns darum bemüht, Geld aufzustellen um Betroffene finanzell zu entlasten. Solltest du finanzielle Unterstützung benötigen, melde dich bitte bis 31.10.2017 bei uns (plattform-feminismus@riseup.net)! Wir werden versuchen, den verfügbaren Betrag auf alle Betroffenen aufzuteilen, daher kann es sein, dass wir deine Strafe nicht in der gesamten Höhe abdecken können und es etwas dauert, bis wir das Geld auszahlen können.
Falls du rechtliche Beratung benötigst, wende dich am besten ans Rechtsinfokollektiv.

Stay Rebel!

“Marsch für die Familie” die Hölle heiß machen – Updates

Samstag 17. Juni 2017, 1010 Wien

+++ Der Treffpunkt der Klerikalfaschist_innen ist um 15:00 am Albertinaplatz. Kreativer Protest erwünscht – lasst uns ihrem “Marsch für die Familie” die Hölle heiß machen! +++

 

> 14:00 Regenbogenparade Startpunkt Rathausplatz

 


Infoabend gegen den “Marsch für die Familie” 2017

Am 17. Juni soll – während die Regenbogenparade über den Ring zieht – wieder der sogenannte “Marsch für die Familie” stattfinden. Die “Plattform Familie” fungiert nicht nur als Sammelbecken “alt bekannter” christlich-fundamentalistischer Gruppierungen, sondern reicht darüber hinaus. Den “Marsch für die Familie” als Ansammlung von harmlosen “Durchgeknallten” abzutun ist fatal, denn sie stellen einen Teil eines breiten antifeministischen Backlashes dar.

Mit Forderungen, wie beispielsweise “unantastbares Lebensrecht ab der Empfängnis”, “gegen den Gender-Wahn” oder “Ehe nur zwischen Mann und Frau”, versuchen Fundamentalist_innen zusammen mit Klerikal-Faschist_innen ein traditionalistisches, heterosexistisches, frauen*feindliches und völkisch-nationalistisches Familien-/Gesellschaftsmodell zu propagieren. Die “Plattform Familie” verfolgt mit dem “Marsch für die Familie” das Ziel (queer-)feministische Forderungen und Errungenschaften zu delegitimieren um einen nationalistischen, patriarchalen Machterhalt zu sichern.

WIN – Wer? Wie? Was?

In den letzte Jahren immer mit dabei die faschistische “Wiedenska Inicjatywa Narodowa”(WIN, Wiener Nationale Initiative). Während andere Teilnehmer_innen und Organisator_innen des Marsch inzwischen gut bekannt sind, tauchen bei der WIN immer wieder Fragzeichen auf. Wer ist diese Gruppierung, wie sehen ihre Vernetzungen aus und wie sind sie im allgemeinen polnischen Kontext zu verorten? Vortrag und Diskussion mit @kapturak

Infoabend mit einem kurzen allgemeinen Überblick über den “Marsch für die Familie” und Schwerpunkt “Wiedenska Inicjatywa Narodowa”. Außerdem wird es noch kurze Infos zu den (queer-)feministischen Protesten gegen den Fundiauflauf geben. Anschließend gemütlicher Ausklang beim Soli-Cocktails schlürfen.

Wann? Dienstag, 13.06.2017 19:00

Wo? w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

organisiert von Rosa Antifa Wien